

100 Jahre Rundfunk – Schülerinnen gestalten Projekt für Ausstellung im Zeughaus. Die Ausstellung „Unsichtbare Wellen. 100 Jahre Rundfunk im Zeughaus Innsbruck blickt auf ein Jahrhundert Radiogeschichte zurück – und nach vorne. Ein besonderes Highlight der Ausstellung: Das Projekt der 3EHW der Ferrarischule (Medienzweig), das vergangene Woche offiziell im Rahmen einer Feier mit Zeughaus-Leiterin Claudia Sporer Heis vorgestellt wurde. Über ein ganzes Schuljahr hinweg haben sich die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung ihrer Lehrerin, der Radio-Journalistin Verena Gruber, mit dem Thema Hören und Radio auseinandergesetzt. Sie haben Interviews geführt, Umfragen an der Schule gemacht und Passanten auf der Straße befragt:
Welche Rolle spielt Radio in deinem Leben? Wie lange gibt es Radio schon? Welche Musik würden Sie in Ihrem eigenen Sender spielen? Welche Themen sind Ihnen wichtig?
Schließlich haben sich die Schülerinnen auch untereinander befragt: Was bedeutet Radio für mich? Interessantes Ergebnis dieser Befragung: Obwohl das Radio oft schon totgesagt wurde, obwohl die Konkurrenz der digitalen Welt und ihrer Streaming-Plattformen enorm ist, ist das Radio nach wie vor lebendig!
Ein Jugendlicher bringt es auf den Punkt: Radio ist Liebe, Radio ist Philosophie, Radio ist Leben!
Viele Jugendliche entwickelten während der Arbeit an diesem Projekt auch ein neues Bewusstsein fürs Radiohören und können jetzt überzeugt sagen: Radio ist spannend! In der Ausstellung ist die Audio-Collage zu hören und ein Video zu sehen, das mit Unterstützung von Schülern der 4 DHW und der Videolehrer Lucia und Thomas Hofer entstanden ist.
Projekt-Koordination und -begleitung: Kulturvermittler*innen der Tiroler Landesmuseen Tuğba Sababoğlut und Manfred Schwarz. Herzlichen Dank dafür!
Die Ausstellung „100 Jahre Radio“ ist noch bis Ende August zu sehen! – Hanna Duller, 3EHW
Der Beitrag Unsichtbare Wellen erschien zuerst auf Ferrarischule.
